KAPITEL 2 | ultracyclingzubehör + bikepflege

ultracycling zubehör


[title]cockpit[/title]

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SMARTPHONE-HALTERUNG

Als Backuplösung für die Navigation spielt das Smartphone eine zentrale Rolle. Zudem kann der Kontakt zur Aussenwelt damit gehalten werden.

ToPeak Ridecases oder Quad Lock bietet neben vielen anderen Anbietern bewährte Halterungen für Smartphones an.

GPS-HALTERUNG

Es gibt unzählige GPS-Halterungen, die je nach Cockpit Setup unterschiedlich ausfallen können.

FEED BAGS (REVELATE)

In den Feedbags lassen sich zusätzliche Bidons oder Kleinsachen bzw. Essen einfach verstauen und sind stets griffbereit.

MAG TANK (REVELATE)

Am Oberrohr montierte Tasche, wo man seine Sachen griffbereit verstauen kann und bei längeren Touren eigentlich zur Standardausrüstung gehört.

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[title]STAURAUM[/title]

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Stauraum lässt sich mit dem modularen System von Gepäcktaschenherstellern wie beispielsweise Revelate Designs (das Original), Bedrock Bags (kleiner Anbieter aus Durango, USA) oder Ortlieb mühelos "zusammenbauen". Die Taschen lassen sich bei mehrtägigen Bikepacking-Abenteuern mit Single Trails wie beispielsweise dem Tuscany Trail, aber auch bei AUDAX Events auf Gravel oder auf der Strasse verwenden. Es empfiehlt sich auf alle Fälle, den Setup zuerst probezufahren bevor man sich auf ein längeres Abenteuer wagt.

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[title]BIDONHALTER[/title]

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Bidonhalterungen mit seitlicher Flaschenklemmung erleichtern einem das Leben mit der bequemen Entnahme der Trinkflasche, wenn man eine Rahmentasche montiert hat.

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[title]lichtanlage[/title]

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Eine Lichtanlage spielt vor allem bei Nebel, in der Dämmerung oder bei Nachtfahrten wie beim BRM 400, 600 oder 1000 eine wichtige bzw. gemäss unserem Reglement eben auch eine zwingende Rolle. VeloPlus hat einen interessanten Video publiziert, was Autofahrer mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h in der Nacht sehen (oder eben nicht!).

NABENDYNAMO

Der besonders leichte und leichtgängige SONdeluxe Nabendynamo eignet sich hervorragend, um sich unbeschwert durch die Landschaften zu bewegen ohne einen Gedanken nach einer Steckdose zu verschwenden.

FRONT-/RÜCKLICHT (NABENDYNAMO)

Es gibt viele Anbieter, wobei die Supernova E3 sicher eine gute Wahl für das Front- und Rücklicht ist.

FRONT-/RÜCKLICHT (AKKU)

Lupine bietet diverse Frontlichter mit guten Akkus an. Das Rücklicht Max von Lupine lässt sich durch verschiedene Halterungen an der Bikepacking Satteltasche anklipsen, am Velorahmen oder unter der Sattelverstrebung montieren. Die extralange Akkulaufzeit ist ideal für Fahrer ohne Nabendynamo.

STROMVERSORGUNG USB-GERÄTE

Mit dem NC-17 Connector stellst Du eine ständige Stromversorgung über den Nabendynamo für alle USB fähigen Geräte sicher. Egal in welchem Gelände oder bei welchem Wetter.

 

Wer keinen Nabendynamo am Velo montiert hat, kann sich mit einer Powerbank zusätzliche Energie anschnallen. Denkt aber daran, dass Ihr die Geräte entkoppelt, wenn sie geladen sind. Ansonsten entlädt sich die Powerbank zu schnell.

REFLEKTIERENDES

Leuchtwesten (oder Leuchtstreifen) sind bei BREVETS  vorgeschrieben und dienen bei Nebel, eintretender Dämmerung bzw. bei den Nachtfahrten Eurer Sicherheit. Speichenreflektoren erhöhen Eure Sichtbarkeit zusätzlich von der Seite.

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[title]navigation[/title]

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bikepflege


[title]grundreinigung[/title]

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Ein sauberes Velo ist ein schnelleres Velo. Von daher steht zu Beginn eine gründliche Wäsche mit einem Schwamm und einem Bike-Reinigungsmittel an. Stell Dein Bike aufrecht hin oder spanne es in einen Bikeständer ein und befreie Deinen Liebling zunächst von losem, offensichtlichem Schmutz. Im Anschluss legst Du mit Reinigungsmittel, einem sauberen Schwamm und einem Eimer Wasser los. Beginne mit dem Antrieb und arbeite Dich Komponente für Komponente bis zu den Laufrädern vor. Bremsen und Kassette sollten besondere Aufmerksamkeit erhalten. Spüle alles mit klarem Wasser ab, trockne das Bike anschliessend mit einem sauberen Lappen und beende die Reinigung mit dem Einfetten der Kette.

 

Vorsicht: Keinen Hochdruckreiniger nehmen, da er Lager und Dichtungen beschädigen kann!

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[title]antrieb[/title]

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Kontrolliere die Kette regelmässig auf Schmutz und prüfe ihre Funktionalität mit einem Kettenprüfer. Solltest Du Letzteres nicht zur Hand haben, kannst Du die Kontrolle auch manuell durchführen. Hebe die Kette an einer Stelle des Kettenblattes an und prüfe, wie vielen Zähnen sie sich abheben lässt. Offenbaren sich drei oder sogar vier Zähne, lässt das auf eine starke Abnutzung schliessen.

 

Die Reinigung des Antriebs ist am zeitintensivsten. Der Petrus Kettenreiniger kann den Reinigungsprozess beschleunigen. Ist der Dreck erst einmal aus Ritzel, Kettenblatt und Kette entfernt, musst Du mit Hilfe eines Entfetters und einer Bürste (alte Zahnbürste reicht aus) noch alle Schmiermittelreste entfernen.

 

Danach spülst Du alle Komponenten mit sauberem Wasser ab und trocknest sie mit einem sauberen Tuch. Im letzten Schritt fettest Du die Kette mit einem sommertauglichen Schmiermittel, schaltest die Gänge ein paar Mal durch und wischst das überschüssige Öl mit einem Lappen ab.

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[title]schaltung[/title]

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Eine schlecht eingestellte Schaltung kann einem den letzten Nerv kosten. Der Umwerfer muss optimal eingestellt sein, um ein geschmeidiges Schalten zwischen dem kleinsten und dem grössten Kettenblatt zu ermöglichen. Das richtige Einstellen der Schaltung gehört zu den wichtigsten Fähigkeiten eines jeden Hobbymechanikers.

 

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[title]laufräder[/title]

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Der Saisonbeginn sollte einen Laufrad-Check beinhalten. Prüfe, ob die Speichen noch die richtige Spannung haben und tausche sie wenn nötig aus. Stelle auch sicher, dass die Laufräder noch rundlaufen. Folgender Video zeigt Dir auf, was bei einer kaputten Speiche zu tun ist:

Zusätzlich prüfst Du, ob mit den Schnellspannern und den Naben alles in Ordnung ist.

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[title]reifen[/title]

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Inspiziere Deine Reifen regelmässig auf Beschädigungen und Fremdkörper, welche die Sicherheit beeinträchtigen oder das Pannenrisiko erhöhen. Taste dazu die Oberfläche, die Innenseite und die Seitenwände vorsichtig mit den Fingern ab und entferne alles, was an einem Reifen nichts verloren hat. Ein Veloständer und Reifenheber erleichtern diesen Arbeitsschritt.

 

Kontrolliere das Profil. Sind die Reifen abgefahren, dann müssen zwingend neue her. Prüfe den Luftdruck und pumpe sie gegebenenfalls auf.

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[title]bremsen[/title]

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Prüfe die Bremskabel, Bremsbeläge/-backen und Bremsscheiben. Der Bremsbelag auf der Trägerplatte sollte mindestens ein Millimeter dick sein. Sind die Beläge verschlissen, müssen neue her.

Packt deine Bremse nicht mehr ordentlich zu, muss sie eventuell entlüftet werden. Ein erfahrener Schrauber oder Profi sollte Dir hier weiterhelfen:

Achte auch darauf, dass sich der Bremshebel sauber bewegen lässt und ob die Bremskabel die nötige Spannung haben. Solltest Du tatsächlich einmal ein Bremskabel austauschen müssen, hilft Dir dieser Video weiter:

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[title]schrauben und lager[/title]

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Kontrolliere alle Schrauben (z.B. Vorbau, Sattelklemme, usw.) und ziehe sie mit einem Drehmomentschlüssel nach. Die meisten Schrauben an einem Bike haben einen vorgeschriebenen Drehmoment, der in der Regel 5-6nm beträgt. Die Newtonmeterangabe (nm) steht oft auf den Komponenten, sicher jedoch in der Anleitung. Stell sicher, dass Du die Newtonmeter nicht überschreitest. Die Sattelklemme ist beispielsweise ein Teil, dass es leicht sprengt, wenn Du die Schraube zu fest anziehst. Bei Carbonteilen ist noch mehr Vorsicht geboten.

 

Stelle auf jeden Fall sicher, dass der Steuersatz optimal angezogen ist. Ein loser Steuersatz sorgt bei jedem Bremsen für ein nerviges Klopfen. Ist er hingegen zu fest angezogen, beeinträchtigt er die Lenkung und es kann schnell zu Schäden am Lager oder anderen Komponenten kommen. Hier die richtige Einstellung zu finden ist keine grosse Sache:

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"Danke für die Grundimmunisierung gegen schlimme Momente!"

--- Rainer Gabriel (Ancien PBP)