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BRM 400 HELLS RIDGE+ (2019) | Teilnehmerbericht

von Michi L.

"Das isch das Geile am THB - der Überlebenskampf beginnt mit der ersten Sekunde" (Thomas, Veranstalter)

2019 ist quasi ein Olympiajahr für Randonneure: mit Paris-Brest-Paris (PBP) findet heuer wieder die "innoffizielle Weltmeisterschaft" für die Freunde der Langstreckenradfahrten statt. Um sich für PBP zu qualifizieren muss man im gleichen Jahr 200, 300, 400 und 600km Brevets gefahren sein. Bis auf die 400 hatte ich alle geschafft und die 600 liefen nicht gerade glanzvoll für mich. Vielleicht deswegen, vielleicht auch, weil der Mensch ja immer mal wieder Herausforderungen braucht, bei denen er potenziell an seine Grenzen kommt und damit auch scheitern könnte, wollte ich es beim 400er "nochmal wissen". Die Wahl zwischen der "sanften" Tour de Schwiiz (5000 Höhenmeter... sanft...) und der "harten" Hell's Ridge (6500 Höhenmeter... Gravel... beinhart...) fiel deswegen nach einigem Hin- und Her auf letzteres.

Thomas bei der Arbeit
Thomas bei der Arbeit

Da es das Audax Suisse Team trotz allem anfallenden Vorbereitungsaufwand dann noch geschafft hat, zusätzlich einen Start bereits am Freitagabend (statt wie geplant am Samstagmorgen) anzubieten und damit das Schönwetterfenster zu nutzen, war ich mir eigentlich fast ganz sicher, dass ich es wagen möchte... bliebe da nicht das Problem mit den Mitfahrern. Und da schieden Stück für Stück die meisten aus: Frank, mit dem ich die Freude hatte, dass 300er zu fahren, war am Samstag am Start. Jochen konnte sich den Freitagabend leider auch nicht einrichten. Mischa hatte wohl noch genug vom Hell's Ridge im letzten Jahr und legte eine Kaffeerunde ein (zumindest hatte er wohl schon einen Halt in einem Cafe hinter sich, als wir uns das erste mal in St. Gallen wiedersahen). Wären da noch die beiden Münchner gewesen, aber die rollten nach ihrem Non-Stop Trip von München an den Gardasee vor ein paar Tagen auch lieber gemütlich durch die Schweiz.

 

So blieb noch Robert - der mich letztes Jahr beim 1000er über die Ziellinie gezogen hat - und vor dem ich ehrlich gesagt einen Heidenrespekt hatte. Weil ich aber wusste, dass er sehr konstant fährt und ein Ankommens-Garant sein würde, war es das letzte Quäntchen Motivation und ich zog die gelbe Nummer.

Robert und ich am Start
Robert und ich am Start

Nach dem obligatorischen Doppelteller Pasta ging's dann um 20 Uhr unter den blauen Torbogen hinter der Turnhalle. Das Teilnehmer_innenfeld war durchaus übersichtlich, umso mehr freute ich mich, dass ich doch inzwischen einige Leute kannte. Die Schmerzen vom zu-schnellen Losfahren beim 600er hatte ich noch zu gut im Kopf, darum der feste Vorsatz: langsam anrollen! Es fand sich ziemlich schnell eine 6er Gruppe, die auch alle THB Starter_innen umfasste und gemeinsam rollten wir über zunächst bekannte Wege in Richtung Frauenfeld. Ein paar kleinere Hügel und Gravel Passagen wurden recht entspannt gefahren und zahlreiche Diskussionen und angeregte Gespräche zwischen den Fahrer_innen war Indiz ein brauchbares Tempo. Mich hat's besonders gefreut, mit Johannes und Thomas.

Start am blauen Torbogen
Start am blauen Torbogen
Typische Gravelstrecke kurz nach dem Start
Typische Gravelstrecke kurz nach dem Start

Wie immer war mit einbrechender Dämmerung mit Dunkelheit zu rechnen und so bahnten sich alsbald ein Rudel LED-Scheinwerfer ihren Weg durch die Nacht. Für mich immer wieder einer der schönsten Momente bei Brevets, wenn mit der schwindenden Helligkeit auch der Verkehr auf den Straßen und damit Trubel und Lärm nachlassen und man schließlich ganz alleine unterwegs ist.

Rasante Fahrt durch die Nacht
Rasante Fahrt durch die Nacht

Hier und da kreuzten wir noch ein paar Freitag-Abend-Party-Opfer, die lautstark ihren Kommentar zu unserer Fahrradaktion abgaben, bevor es dann schließlich kurz vor St. Anton nur noch die Randonneure waren, die auf der Straße zu sehen waren. Davor durfte jedeoch St. Gallen passiert werden, wo wir nach dem ersten Checkpoint an einem recht rinnsäligen Brunnen eine längere Zwangspause einlegen mussten, bevor alle Trinkflaschen nachgefüllt waren. Um diese Uhrzeit hatten leider bereits alle Tankstellen geschlossen und ich bemerkte, dass meine Lebensmittelvorräte nicht für ein Losfahren bei Nacht und damit einhergehenden geschlossenen Geschäften ausgelegt waren. Es zeichnete sich ab, dass das Nachtfahren eine ziemlich gellastige Angelegenheit werden würde, davon hatte ich einige dabei...

Zwischenstopp an Tankstelle in St. Gallen
Zwischenstopp an Tankstelle in St. Gallen

Kurz nach St. Gallen dann die erste Schrecksekunde auf der Tour: eine Teilnehmerin hinter mir hat wohl die Traktion ihrer Rennradreifen auf losem Schotter überschätzt und den Geräuschen nach zu urteilen, die sie hinter mir machte, war mir schnell klar, dass sie mit hoher Geschwindigkeit drohte auf mich draufzufahren. Also erst mal beide Bremsen los um Abstand zu gewinnen... dann von hinten das Geräusch von Fahrrad in ungemähter hoher Wiese und leichtes Scheppern... auf Nachfrage die Bestätigung, dass alles OK sei und ab da ging's erst mal langsamer den Gravel-Downhill runter... gut wenn so etwas am Anfang und ohne größere Blessuren verläuft - man / frau ist dann bei den folgenden Passagen etwas vorsichtiger unterwegs.

 

Der erste ernstzunehmende Anstieg stand dann hinauf nach St. Anton an. Es bot sich ein toller Anblick als man in der inzwischen stockfinsteren Nacht nur ein rotes Rücklicht nach dem anderen auf der Passstraße sah. Der zweite Checkpoint stellte uns vor ein paar Rätsel, da nachts nicht ganz klar war, welches Schild gemeint war. So gab es am Ende dreierlei Antworten auf die Frage was sich denn auf dem Schild befände.

Auffahrt nach St. Anton - Randonneure bis am Horizont...
Auffahrt nach St. Anton - Randonneure bis am Horizont...
Diskussion über das richtige Schild in St. Anton
Diskussion über das richtige Schild in St. Anton

Und dann ging's auch schon weiter. Nach einer welligen Etappe ging es für die THB Fahrer_innen direkt in das erste richtige Testpiece dieses Brevets: der Gravel-Auffahrt hinauf zur Schwägalp. Wo sich tagsüber mutige Wandertouristen auf ihren für jeden Untergrund tauglichen Bergstiefeln ins "Hochgebirge" begeben, durften wir in dieser Nacht auf 25 bzw. 28mm breiten Reifen mal stehend, mal sitzend durch den Wald graveln. Die nächtlichen Temperaturen waren dabei sehr angenehm. Zwischendrin legte ich eine kurze Schiebeetappe ein, nach ca. 1,5h erreichten wir endlich wieder die geteerte Straße und im ersten Moment hatte man nach dem Gravel den Eindruck, das Rad würde von selbst fahren.

Kurz vor der Schwägalp - stockfinstere Nacht
Kurz vor der Schwägalp - stockfinstere Nacht

Nach der Schwägalp kam der dritte Checkpoint und wieder trafen wir auf unsere Mitstreiter aus der Tour de Schwiiz. Eine kurze Rast und weiter ging's in die Abfahrt hinunter nach Neu Sankt Johann. Von dort aus fuhren wir - bereits wieder in der Morgendämmerung - zum nächsten Anstieg, der Vorderhöhi. Gefühlt standen hier durchschnittliche 14% Steigung auf der Speisekarte und so richtig im Sattel sitzen wollte man eigentlich nie. Ein paar Regentropfen und feinster Rillen-Beton trübten den Genuß nur unwesentlich und an der Passhöhe angekommen wartete ein wunderbarer Sonnenaufgang auf uns.

Die letzten Meter hinauf zur Vorder Höhi
Die letzten Meter hinauf zur Vorder Höhi
Sonnenaufgang Vorder Höhi
Sonnenaufgang Vorder Höhi
Morgenstimmung Vorder Höhi
Morgenstimmung Vorder Höhi
Abfahrt zum Walensee
Abfahrt zum Walensee

Auf der anderen Seite ging es in ebenso steilen, dafür besser ausgebauten Serpentinen hinunter zum Walensee nach Weesen, bevor nach kurzer Ziehstrecke in Näfels der nächste Checkpoint in einer - inzwischen gottseidank wieder geöffneten - Tankstelle auf uns wartete. Hier wurde erst mal für ordentlichen Kalorienausgleich gesorgt. Wir trafen auf einen anderen Randonneur, den die Strapazen der Tour de Schwiiz inzwischen auch etwas gezeichnet hatten. Nachdem der Kraftstofftank wieder aufgefüllt war, ging's schnurstracks zum Pragel(s)pass - nach der Tourenbeschreibung ein weiteres Hightlight, das kein echter Roter Teufel verpasst haben sollte. Der Pass teilt sich auf in zwei Abschnitte: zunächst einem etwas gemütlicheren Teil hinauf zum Klöntalersee, bevor es dann nach kurzer Flachetappe entlang des Sees noch einmal empfindlich steil wird. Kurz vor der Passhöhe lagen sogar noch einige Schneereste, obwohl nur 1550m hoch. Dafür wartete ein Restaurant auf uns, in dem wir erst mal Unmengen Milch, Joghurt und Käse konsumierten. Wie meinte Robert so treffend: Radfahren ist eigentlich nur die direkte Umsetzung von Lebensmitteln in Pedalkraft... wichtig dabei ist, dass einem die (eingenommenen) Lebensmittel nicht ausgehen. Wir taten unser Möglichstes.

Am Klöntalersee
Am Klöntalersee
Die letzten Meter hoch zum Pragelpass
Die letzten Meter hoch zum Pragelpass

Vor der Abfahrt vom Pragelpass waren wir ausreichend gewarnt worden und ich ging mit dem nötigen Respekt an die Arbeit. Bei solchen Strecken wünsche ich mir immer Scheibenbremsen und versuche meine Hände trotz aufzuwendender Bremskraft krampfrei zu halten... die Qualität des Fahrbahnbelags sorgte allerdings für genügend Handmuskelmassage... im Anschluss an die Abfahrt stand eine leicht abfallende Ziehstrecke durch Muotathal an - nach mehreren Stunden Schrittgeschwindigkeit war die zügige Fahrt eine willkommene Abwechslung.

Abfahrt vom Pragelpass
Abfahrt vom Pragelpass

Mit Schwyz erreichten wir nach kurzer Zeit den nächsten Checkpoint, bevor es - ihr werdet es schon erraten haben - wieder stramm bergauf ging. Die nicht-enden-wollende Auffahrt zum Ibergeregg sollte die letzte lange Auffahrt der Runde werden, inzwischen waren aber unsere Reserven nach gut 5000 Höhenmetern schon etwas angekratzt und so richtig Fahrt wollte bergauf nicht mehr aufkommen. Da Robert in der Abfahrt immer viel schneller war, nutzte ich die Chance um bergauf ein paar Minuten gut zu machen, wie trafen uns dann wieder kurz nach der Abfahrt am Sihlsee.

 

Hier hatte Thomas noch ein besonderes Schmankerl eingebaut: mit dem Katzenstrick wurde uns ein topologisch völlig unnötiger, dafür aber mit unseren bereits geleisteten Höhenmetern in den Beinen umso herausfordernder letzter Vertikalanstieg abverlangt, der uns gegen Ende in eine philosophische Diskussion über Sinn und Unsinn von diesem, allem und jenem und sowieso verwickelte... irgendwann waren wir oben und freuten uns sogar über groben Gravel in der Abfahrt. Temporäres Fazit: unnötig wie ein Kropf...

 

Was nun folgte war in der Ausschreibung als "lockeres Ausrollen" bezeichnet. Und in der Tat nutzte Robert sofort die Gelegenheit um in bester Manier einer gut-geschmierten Diesellok das Tempo auf konstant-hohe Reisegeschwindigkeit zu bringen. Ich war zum wiederholten mal beeindruckt von seiner Durchzugskraft auf der Ebene und mir blieb nichts anderes übrig, als mich daran zu versuchen "dran zu bleiben". Letztlich war es Roberts unglaubliche Leistungsfähigkeit und die damit einhergehende Geschwindigkeit auf solchen Streckenabschnitten, die uns rechtzeitig ins Ziel brachten.

 

In Morgarten hatte Robert dann einen "guten Riecher" für das passende Restaurant und so gönnten wir uns trotz einges gewissen Zeitdrucks (der Netto-Schnitt war zwischenzeitlich unter den notwendigen Minimalschnitt gefallen) erst mal einen - im wahrsten Sinn des Wortes - fetten Burger. Als dazu noch Mayonnaise in großen Flaschen gereicht wurde, kannte meine Freude keine Grenzen mehr und wieder einmal hieß es Akku laden. Zwei große Cola flossen auch runter wie nix und nach 45 minuten waren wir mit vollgefressenem Bauch wieder voll einsatzfähig. Noch ein letzter - für Robert historisch bedeutsamer - Anstieg samt Abfahrt ins Sihltal und es ging mit Affenzahn Zürich entgegen.

Unser fetter Burger
Unser fetter Burger

Die Stadtdurchfahrt durch Zürich-City war dann leider dank Verkehrschaos etwas kräftezehrend und die inzwischen doch recht hohen Temperaturen ließen bei mir erste Anzeichen eines Sonnenstichs aufkommen. Gerade noch rechtzeitig erreichten wir in der Nähe des Flughafens eine kleine Kneipe, die mir - zu meiner Verzückung - ein Spezi mischten (kennen die Schweizer normalerweise nicht, und ich konnte dir Wirtin in letzter Sekunde gerade noch davon abhalten, mir ein Bier mit Cola zu mischen, was sie zunächst für ein Spezi hielt...). Nach diesem weiteren halben Liter Zuckerbrühe rollten wir weiter dem nächsten Checkpoint in Schaffhausen entgegen. Wir gabelten unterwegs noch Jochen auf und rollten fortan mit wechselnder Führung an der Glatt entlang in Richtung Schaffhausen. Die von Robert angepeilten 24h bis ins Ziel mussten wir unterwegs leider aufgeben, aber es war zu dieser Zeit klar, dass das Zeitlimit von 27h locker zu erreichen ist. In mir stieg eine gewisse Euphorie auf und damit kehrte auch eine Menge Motivation und Rest-Energie zurück.

Ausrollen an der Glatt entlang
Ausrollen an der Glatt entlang

Am Rheinfall galt es einen letzten Checkpoint zu passieren - ein Selfie mit diesem gigantischen Wasserfall im Hintergrund - danach hieß es noch 20km bis ins Ziel. Ein Katzensprung angesichts der fast 400km die wir zu diesem Zeitpunkt hinter uns hatten - und vor allem: quasi flach! Es hatte bereits seit einiger Zeit immer mal wieder vereinzelte Tropfen geregnet, als schließlich an der deutsch-schweizer Grenze ein Wolkenbruch über uns hereinbrach, der sich im wahrsten Sinne des Wortes gewaschen hatte. Ein Blick auf den Regenradar machte uns auch schnell deutlich, dass in absehbarer Zeit - und damit war unter anderem das Zeitlimit von 27h inbegriffen - keine Besserung in Sicht war. Also zogen wir uns die nötigsten Regenklamotten an, verstauten unser Gepäck wasserdicht und begaben uns auf die letzten 7km in die Sturzfluten. Zugegebenermaßen hatte ich solch ein Gewitter auf dem Fahrrad noch nie erlebt und hätte vermutlich in fast jeder anderen Situation eine passende Unterkunft aufgesucht - aber aufgeben so kurz vor dem Ziel war einfach nicht drin. Mit den letzten Kräften kämpfte ich mich gegen Sturm, Gewitter und Sintflutregen den letzten kleinen Anstieg hinauf - in der Annahme Jochen und Robert seien direkt hinter mir. Irgendwann kurz vor dem Ende des Anstieges habe ich dann bemerkt, dass sie nicht mehr da waren - aber warten wollte ich dem Wetter auch nicht, so fuhr ich weiter in Richtung Buch. Bremsen war auf den nassen Straßen quasi nicht mehr drin, so war ich froh, dass es nicht mehr allzu steil bergab ging und ließ es die letzten Kilometer bergab einfach rollen. Dann tauchte auch irgendwann die - inzwischen - vertraute Kulisse von Buch auf und es war klar: ich hatte es geschafft. Triefend naß vom Kopf bis zu den Zehen erreichte ich schließlich nach 24:50h die kleine Turnhalle und war einfach nur platt und glücklich.

Am Rhein - 20km vor Schaffhausen  Rheinfall
Am Rhein - 20km vor Schaffhausen Rheinfall
Rheinfall
Rheinfall
Letztes Checkpoint Selfie am Rheinfall
Letztes Checkpoint Selfie am Rheinfall

Im Nachhinein war es die beste Entscheidung, die schwere Runde zu fahren und für mich eine gute Bestätigung, dass das bisherige Training für PBP etwas gebracht hat. Etwas traurig bin ich schon, dass mit dem 400er die Brevet Saison in der Schweiz zunächst mal vorbei ist und hoffe, dass ich es nächstes Jahr wieder schaffe, dass eine oder andere Brevet mitzufahren... vielleicht klappt es dann ja auch wieder mit dem 1000er in der Schweiz.

Super-tolle Begrüßung im Ziel durch Yvonne (die Küchenfee)
Super-tolle Begrüßung im Ziel durch Yvonne (die Küchenfee)

Auf jeden Fall gilt mein großer Dank und Respekt dem ganzen Team von Audax Suisse für die umwerfend gut organisierten Veranstaltungen und den Einsatz der hier gezeigt wird. Robert möchte ich danken, dass er mich ermutigt hat, die Runde zu wagen und unterwegs immer wieder gewartet hat und mich über weite Strecken gezogen hat. Einen besseren Partner für die Aktion hätte ich mir nicht vorstellen können. Hell Yeah!!!

Robert "Die Maschine" im Ziel
Robert "Die Maschine" im Ziel
AUDAX Suisse | DIAbLES RoUGES
AUDAX Suisse | DIAbLES RoUGES